Die Beförderung der Schulkinder vom Gebiet Ibergeregg, Aufiberg nach Rickenbach, Schwyz und Ibach ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmung. Im Schuljahr 2019/20 werden 53 Kinder täglich zur Schule und zurück gebracht.

14 Bezirkschüler MPS Schwyz

37 Gemeindeschüler Schulhaus Mythen Rickenbach

2 Schüler der Heilpädagogischen Schule Innerschwyz (HZI)

50 Jahre Schulbus 1968- 2018

Im Februar 1968, vor mehr als  50 Jahren  wurde der Schulbus Aufiberg- Rickenbach eingeführt. Thomas Betschart senior erhielt den Auftrag von der Gemeinde Schwyz den Schülertransport durchzuführen. Seither hat sich der Schulbusbetrieb ausgeweitet und ist heute eine wichtige Dienstleistung für einen reibungslosen Schulbetrieb. 1993 ging der Betrieb, welche noch ein Taxibetrieb, Schneeräumarbeiten und einen kleine Schreinerei beinhaltet, von mir übernommen. Seit dem Schuljahr 1998/99 gehen die Schüler/innen der Schule Mythen in Rickenbach in der Mittagspause nach Hause, die Schüler des Bezirks Schwyz und der HZI werden vor Ort verpflegt.

Im Sommer während der Alpzeit von Mitte Juni bis Ende September kommen zusätzlich Kinder hinzu, welche nach Ibach zur Schule gehen, anderseits gehen während dieser Zeit auch Kinder der Alp Rothenfluh mit der Seilbahn zur Schule.

Im Schuljahr 2017/18 werden 23 Kinder vom Dorf oder Liegenschaften in Aufiberg und 13 Kinder  oberhalb Chlausenkappeli vom Kindergarten bis sechste Klasse in die Gemeindeschule in Rickenbach geführt. 8 Bezirkschüler der ersten bis dritten Oberstufe werden zur MPS Rubiswil und 2 Schüler der Heilpädagogischen Schule Innerschwyz HZI in Ibach gefahren.

Infolge der Überbauungen in Aufiberg wird in den nächsten Jahren die Schülerzahl noch steigen, bevor sie dann wieder langsam rückgängig wird.

Nachfolgend ein Bericht vom Februar 1968 des Boten der Urschweiz:

„Der Schwyzer Gemeinderat hat in Bezug auf eine schriftliche Anfrage der Elternschaft für die Nachmittagsschüler, erste bis dritte Klasse, der Gesamtschule Aufiberg- Rickenbach den kostenlosen Heimtransport bis Frühjahr 1968 bewilligt. Seit Anfang Februar 1968 steht nun der Schulbus in Aufiberg in Betrieb. Damit sind die Halbtagschüler des Gebiets oberhalb des Chlausenchappeli von ihrem teils beschwerlichen Heimmarsch erlöst. Einige Kinder (im Alter von sieben bis zehn Jahren) vom Gebiet Lauenen und Gründel (Ibergeregg) hatten bis anhin einen Schulweg bis zu zwei Stunden. Der strenge Winter dieses Jahres machte den Kindern zudem äusserst schwer zu schaffen, konnten sie doch der grossen Schneemassen und – stürme wegen einige Male die Schule nicht besuchen. Gegenwärtig steht auch die Einführung der Ganztagsschule in Aufiberg zur Diskussion. Die Elternschaft wurde anfangs Januar 1958 im Zusammenhang mit der Einführung des Schulbusses zu einer Orientierung und Aussprache über allgemeine Schulprobleme im Schulkreis Aufiberg eingeladen. Erfreulicherweise stellte sich die Mehrzahl der Bevölkerung positiv zur Ganztagesschule; sie wünschte jedoch eine Bestätigung, dass die Schule Aufiberg nicht aufgelöst werde, was vom Gemeinderat auch bestätigt wurde. Es darf festgestellt werden, dass in diesem Berggebiet allgemein eine aufgeschlossene Haltung gegenüber der Schule eingenommen wird. Man ist rege darum bemüht , den Kinder eine zeitgemässe, schulische Ausbildung zu ermöglichen. Es ist nun zu hoffen, dass bald eine glückliche Lösung zum Wohle der Schuljugend gefunden werden kann.“

Bote der Urschweiz 3.3.2018

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